Wiener Schnecken aus dem Hause Gugumuck

Als weiterer Schritt entsteht hier noch ein Waldgarten

Als m├Âglichst selbsterhaltendes System, das nach erfolgreicher Etablierung seine Fruchtbarkeit selbst erh├Ąlt, keinen externen Energieinput ben├Âtigt und erhaltungsextensiv ist, dient es dem Menschen als produktives ├ľkosystem mit einer Bandbreite an verschiedenen Produkten, ist dabei nachhaltig und wirkt sich positiv auf das lokale Klima aus.

Ausgangspunkt dieses Konzepts ist die Arbeit mit ├Âkologischen Dynamiken, die f├╝r eine bestimmte Klimazone bestimmend sind. Die potentiell nat├╝rliche Vegetation, die Vegetationsgesellschaften, die sich nach Ausbleiben jeglichen menschlichen Eingriffs in unserer Klimazone und gro├čen Teilen Europas von selbst etablieren, sind Waldgesellschaften. Der Waldgarten als designte Vegetationsgesellschaft, deren Gestaltung auf den Prinzipien nat├╝rlicher Wald├Âkosysteme beruht, orientiert sich an der potentiell nat├╝rliche Vegetation f├╝r unsere klimageographische Lage.

Ein Waldgarten liefert N├╝sse, Beeren und Fr├╝chte aller Art, Blatt-, Sprossen- und Wurzelgem├╝se, Salatpflanzen, essbare Bl├╝ten, Pilze, Gew├╝rz- und Heilkr├Ąuter, etc. Der Waldgarten kann auch Tierhaltung integrieren (wie Gefl├╝gel und Bienen) und in offeneren Bereichen auch einj├Ąhrige Gem├╝sepflanzen (K├╝rbis, Zucchini) beherbergen.

Ein Waldgarten sollte nicht mit ÔÇ×G├Ąrtnern IM WaldÔÇť verwechselt werden, sondern versteht sich viel mehr als ein ÔÇ×G├Ąrtnern WIE der WaldÔÇť. Nat├╝rliche Prinzipien, wie Stockwerksaufbau (Baum-, Strauch-, Krautschicht), positive Interaktionen zwischen den Elementen (Symbiosen), bedeckter, ungest├Ârter Boden, eine hohe funktionale (Nutzen), strukturelle (Nischen) und biologische (Artenvielfalt) Diversit├Ąt werden sozusagen kopiert und mit, f├╝r den Menschen n├╝tzlichen Pflanzen, nachgebaut.

Waldgarten von oben mit Andreas Gugumuck, ├ľkosystem, Heilkr├Ąuter, Tierhaltung, BienenAls ein wichtiger Bestandteil des Future Gardens wird ein Waldgarten entstehen. Waldg├Ąrten bestehen aus ausdauernden Pflanzen (Geh├Âlze und mehrj├Ąhrige krautige Pflanzen) und selbstauss├Ąenden einj├Ąhrigen Pflanzen, die einen direkten (Nahrung) oder indirekten (z.B. N├╝tzlingspflanzen) Nutzen f├╝r den Menschen haben.