Wiener Schnecken aus dem Hause Gugumuck

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Hallo! Tags√ľber arbeite ich als Fahrradkurier, nachts bin ich ein aufstrebender Schauspieler und dies hier ist mein Blog. Ich lebe in Berlin, habe einen gro√üen Hund namens Jack, mag die Fantastischen Vier¬†und ein k√ľhles Bier.

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Biologie

Tierstamm neu FAQ

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In Weing√§rten herrschen die optimalsten Bodengegebenheiten f√ľr Weinbergschnecken, denn diese bevorzugen ebenso wie Weinreben kalkh√§ltige B√∂den. Aufgrund dieser Gemeinsamkeit bekam die Schnecke den Namen Weinbergschnecke.

Damals sammelten Winzer in Ihren Weingärten Weinbergschnecken und bereiteten diese als Abendmahl zu.

 

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Weinbergschnecken sind Zwitter und tragen beide Geschlechtsteile in einem gemeinsamen Genitalapparat. Dieses Organsystem enth√§lt nicht nur die Geschlechtsorgane, sondern auch unterschiedliche ‚ÄěHilfsorgane‚Äú, die in verschiedenen Phasen der Paarung verschiedene Aufgaben erf√ľllen. Wissenschaftlich werden sie als Hermaphroditen bezeichnet.

Die Begattung kann wechselseitig stattfinden, das heißt, die Schnecken wirken nicht nur abwechselnd als Männchen oder Weibchen, sondern können während der Begattung sogar beides gleichzeitig sein.

Im Fr√ľhjahr nach der √úberwinterung beginnt die Paarungszeit die bis Ende Juni dauern kann. Sie l√§uft in mehreren Phasen ab: von der Anlockungsphase √ľber ein ausgedehntes Paarungsvorspiel bis hin zur eigentlichen Begattung. Ob zwei paarungsbereite Weinberg-schnecken zusammentreffen, ist nicht ganz dem Zufall √ľberlassen. Sie besitzen eine Lockstoffdr√ľse am Kopf mit der sie andere paarungsbereite Schnecken anlocken.

Vor der Paarung sto√üen sich die Schnecken oft einen etwa f√ľnf Millimeter langen Liebespfeil gegenseitig in den Fu√ü. Nun sind sie zur Fortpflanzung bereit. Sechs bis acht Wochen nach der Paarung gr√§bt die Weinbergschnecke mit ihrem Fu√ü ein Loch und legt die reifen Eier (ca. 20 St√ľck) ab. Etwa zwei Wochen dauert es, bis die Jungschnecken mit den fertigen H√§uschen aus den Eiern schl√ľpfen.

eiablage

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Schnecken sind ambitionierte Vegetarier, denn sie bevorzugen frische Pflanzenkost, Gem√ľse und saftige Fr√ľchte.

Bei Wildpflanzen ist das Fressverhalten von Schnecken unterschiedlich. W√§hrend Klee immer gerne genommen wird, ist L√∂wenzahn deutlich weniger beliebt. Gr√§ser werden fast gar nicht gefressen, wohl aufgrund des hohen Silikatgehalts. Brennnesselbl√§tter sind ebenfalls sehr beliebt. Raps und Topinambur z√§hlt auch zu den Nahrungmitteln der Schnecke. Von vielen Gem√ľsesorten kann man gut die Bl√§tter oder das Kraut f√ľttern. So werden Kohlrabibl√§tter sehr gerne angenommen, ebenso wie Karottenkraut und die Bl√§tter von Radieschen. Karotten selbst werden ebenfalls von allen beschriebenen Schneckenarten gerne gefressen. Viele von Gem√ľse stammende K√ľchenabf√§lle k√∂nnen ebenso gut gef√ľttert werden.

Am liebsten verspeist die Schnecke jedoch verschiedenste Salatsorten.

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aufbau

Ausgewachsene Weinbergschnecken sind etwa 10 cm lang, ihre Schale hat einen Durchmesser von bis zu 5 cm. Der Körper ist in Kopf, Fuß, Eingeweidesack und Mantel gegliedert.

radula

Die Weinbergschnecke besitzt eine Radula (dt. Raspel- oder Reibezunge) mit tausenden von Z√§hnen, hat aber nur einen Fu√ü, mit dem sie auch in R√ľckenlage und selbst √ľber sch√§rfste Kanten kriechen kann. Der Kopf tr√§gt die Mund√∂ffnung und zwei Tentakelpaare, an der Spitze der beiden hinteren sitzen die Augen. Auf der rechten K√∂rperseite ist die Atem√∂ffnung. Der Schalenmuskel setzt an der unteren H√§lfte der Spindel an und breitet sich strahlenf√∂rmig nach vorne aus – in Kopf und Fu√ü.

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Mit allen 4 Sinnen: dem Lichtsinn, dem Tastsinn, dem chemischen und dem statischen Sinn. So nehmen Schnecken ihre Umgebung sowie kleinste Veränderungen äußerst sensibel wahr. Dazu verhelfen ihr relativ komplexe Linsenaugen die an den Enden der großen Tentakel angebracht sind und bei Bedarf in diese eingezogen werden können. Eine Schnecke sieht ca. 10 cm weit, kann aber nur Gegenstände ab und bis zu einer bestimmten Größe wahrnehmen.

S√§mtliche aus dem Geh√§use ragenden Teile sind empfindlich auf Ber√ľhrungsreize – mit den zwei hochempfindlichen Tentakelpaaren und den sensiblen R√§ndern ihres Fu√ües tastet sie ihren Laufweg ab und nimmt Hindernisse wahr.

Ebenso verf√ľgen Schnecken √ľber einen Geruchs- und Geschmackssinn. Schnecken k√∂nnen bis ca. 40 cm Entfernung Futter am Geruch wahrnehmen, und Geschmacksqualit√§ten wie s√ľ√ü, bitter und salzig unterscheiden.

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Die wichtigsten Faktoren sind Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit, eine Temperatur von 12-25¬į C mit korrelierender Luftfeuchtigkeit von mind. 50 %, d.h. je h√∂her die Temperatur und umso h√∂her die Luftfeuchtigkeit ist, desto besser wirkt sich dies auf Aktivit√§t und Fressverhalten aus. W√§rmespeichernde und kalkhaltige B√∂den sowie ausreichend Schatten spendender Bewuchs und ein ausgewogenes Nahrungsangebot sind weitere wichtige Faktoren.

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Die Vorbereitung auf die Winterruhe bzw. Winterstarre beginnt bereits bei Tagestemperaturen von +8¬į C. Im Herbst bereitet sich die Weinbergschnecke aufs √úberwintern vor. Dazu verschlie√üt sie ihr Geh√§use mit einem Kalkdeckel und gr√§bt sich ihr eigenes Winterversteck. Mit ihrem Fu√ü hebt sie ein Erdloch aus, zieht zur Isolierung noch Pflanzenteile in ihr Versteck und zieht sich dann zur Winterruhe zur√ľck. Abschlie√üend wird die H√∂hle von innen mit Erde verschlossen.

Dr√ľsen des Mantels sondern f√ľr den Kalkdeckel ein kalkhaltiges Sekret aus, das an der Luft zu einem harten Deckel, dem Epiphragma, erstarrt. Dieser Verschluss ist aber nicht luftdicht, da sonst die Schnecke ersticken w√ľrde. Die Schnecke zieht sich ins Innere der Schale zur√ľck und atmet dabei Luft aus der Mantelh√∂hle aus. Dadurch entsteht ein Luftpolster, der f√ľr eine weitere Isolierung sorgt.

Stoffwechselbiologische Ver√§nderungen erm√∂glichen erst das √úberleben der Schnecke bei tiefen Temperaturen. W√§hrend der K√§ltestarre sind die meisten Lebensfunktionen (z. B. Atmung, Herzfunktion) herabgesetzt. Nach dem Erwachen aus der K√§ltestarre sind Weinbergschnecken ausgehungert und dehydriert. Sie verlieren w√§hrend der Winterphase etwa 10 ‚Äď 15 % ihres Ausgangsgewichts, das sie √ľber mehrere Wochen im Fr√ľhling wieder ausgleichen k√∂nnen.

Gut eingedeckelte Schnecken vertragen kurzfristig auch extrem niedrige Temperaturen, im Experiment bis ‚Äď 100¬į C. W√§hrend nicht eingedeckelte Exemplare, von Frost √ľberrascht bereits bei -1¬į bis -2¬į C verenden.

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Schnecken halten unter gewissen √§u√üeren Bedingungen Sommer- und Winterruhe. F√ľr die Sommerruhe bzw. Hunger- und Trockenstarre sind vor allem l√§ngere Trockenperioden verantwortlich, die nat√ľrlich im Zuchtbetrieb durch ausreichende Befeuchtung vermieden werden k√∂nnen.

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Schneckenkönige sind ein besonders seltenes Phänomen bei Schnecken. Bei nämlich 1:1.000.000 Weinbergschnecken ist das Häuschen nicht wie gewohnt rechtsgewunden, sondern linksgewunden. Sämtliche Organe (z. B. Herz, Atem- und Geschlechtsöffnung) sind seitenvertauscht (spiegelverkehrt).

Die Windungsrichtung bei Schnecken wird dominant-rezessiv vererbt. Die genetischen Grundlagen der Entstehung und Anordnung der Zellteilungsspindel werden vom Genom des Muttertiers (im Falle der zwittrigen Weinbergschnecken also die Schnecke, von der die Eizelle stammt) festgelegt.

Schneckenkönige von der Weinbergschnecke sind auch im Naturhistorischen Museum Wien ausgestellt.

Mehr auf www.weichtiere.at

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Schnecken sind buchst√§blich Gleiter und keine Hetzer, also das ideale Slow Food. Sie gleiten mit ihrer Fu√üsohle auf dem von ihnen produzierten Schleimband bed√§chtig √ľber den Untergrund, wobei die Beschaffenheit des Untergrundes Einfluss auf die Geschwindigkeit hat. Auf z.B. sandigem Untergrund, muss die Schnecke wesentlich mehr Schleim bilden um gleiten zu k√∂nnen was zu l√§ngeren Pausen f√ľhrt und den Aktionsradius verkleinert.

Bei idealen Bedingungen erreicht eine Weinbergschnecke eine

Höchstgeschwindigkeit von 3 Metern pro Stunde also 0.003 km/h.

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Kulinarik

Das Schneckenfestival findet heuer vom 25.09.2017 – 01.10.2017 statt. Gemeinsam mit ausgew√§hlten Restaurants lassen wir in dieser Woche die Schnecken wieder hochleben und machen ganz √Ėsterreich zur Schneckenhochburg.

Die ambitionierte Köche lassen sich ein besonderes Schneckengericht einfallen lassen und bringen die Wiener Schnecke in dieser Woche auf ihre Speisekarte


Unsere Schneckenwochen zur Fastenzeit beginnen mit Aschermittwoch am 1.3.2017 und Enden am Karfreutag am 14.04.2017. Viele Restaurants bieten in dieser Zeit die Wiener Schnecke als außergewöhnliche Fastenspeise an.

Mit diesen Schneckenwochen soll unser kulinarisches Erbe unterst√ľtzt werden, denn Schnecken galten in Wien und im gesammten Alpenraum als sehr beliebte Fastenspeise.

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Weinbergschnecken haben einen sehr milden Eigengeschmack und erinnern an Kalbfleisch mit einer leicht erdig-nussigen Note. Sie sind daher sehr vielf√§ltig in der K√ľche anwendbar. Nachdem sie k√ľchenfertig zubereitet wurden haben sie einen angenehmen Biss und sind √ľberhaupt nicht schleimig.

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Nach dem Einsammeln werden die Schnecken eine Woche in Kisten entl√ľftet. Dabei entleeren sie in den ersten Tagen ihren Darm und fallen in Trockenstarre und k√∂nnen so wie in freier Natur 4 Monate verharren. In diesem schlafenden Zustand werden die Schnecken laut EU-Richtlinien in sekundenschnelle im kochenden Wasser abget√∂tet. Aus diesem Grund ist der Verzehr von Schnecken ethischer als der von S√§ugetieren.

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Nach traditioneller √∂sterreichischer Art werden die Schnecken in Trockenstarre 5 Minuten blanchiert, danach wird das Schneckenfleisch mit einer Nadel vorsichtig aus dem Haus gezogen und der Eingeweidesack entfernt. Das Schneckenfleisch wird mit groben Salz eingerieben und unter flie√üendem Wasser gr√ľndlich abgesp√ľlt. Danach werden die Schnecken mit Suppengr√ľn, Petersilie, Thymian, Lorbeer, Wacholder und viel Wei√üwein bei milder Hitze 3 Stunden gekocht.

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Die Schneckenleber befindet sich in den obersten Windungen des Schneckenh√§uschens und hat dadurch die Form einer kleinen Schnecke. Beim Ausnehmen wird sie vom Eingeweidesack separiert und im Gl√§schen mit mildem Sonnenblumen√∂l pasteurisiert. Die Schneckenleber hat einen milden, nussigen Geschmack und erinnert am ehesten an H√ľhnerleber.

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In der freien Natur legt die Weinbergschnecke ca. 10 Tage nach der Paarung in etwa 30 Eier in ein Erdloch. Um den Schneckenkaviar ganzj√§hrig produzieren zu k√∂nnen, verf√ľgen wir hierf√ľr √ľber eine Indoor-Produktion. Der fruchtige Eigengeschmack von unseren Schneckenperlen erinnert an Wald und Wiese.

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Schnecken zählen zu den ältesten tierischen Eiweißquellen unserer humanoiden Vorfahren. Neben ihrem hohen Eiweißgehalt besitzen Schnecken Vitamin B, wertvolle Mineralien und Spurenelemente.

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Nein, denn Schnecken stehen seit Mitte der 80er Jahre unter Artenschutz und d√ľrfen nicht eingesammelt werden. Schnecken d√ľrfen lebend nur von einem zugelassenen Schneckenz√ľchter verkauft werden, zum Beispiel als Futterschnecken oder f√ľr den eigenen kleinen Schneckengarten.

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Im Jahr 1810 verzeichnete das Wienerische bewährte Kochbuch folgende Schneckenrezepte:

  • – Gef√ľllte Schnecken (Farce aus gehackten Schnecken, Butter, Sardellen, Muskatbl√ľte, gr√ľner Petersilie, Zitronenschale ‚Äď wird in Schneckenhaus gestopft und auf Rost gebraten)
  • – Eingemachte Schnecken (in gebundenen Rindsuppen ‚Äď Wurzelsud, mit Dottern legiert)
  • – Gef√ľllte Schnecken (Farce aus Fleisch mit Kr√§utern in Schneckenhaus gef√ľllt und im Rohr gebraten)
  • – Gekochte kalte Schnecken in Essig und √Ėl
  • – Schneckensalate (schlamperte Schnecken)
  • – Schneckenkn√∂del,
  • – Schneckenpasteten,
  • – gespickte Schnecken
  • – Schneckenw√ľrste
  • – Schnecken mit Kren oder Weinkraut

Das Wienerische bew√§hrte Kochbuch (original aus 1749 von Ignaz Gartler) mit 1600 Kochregeln zur Fleischzubereitung sowie f√ľr Fastenspeisen bietet einen Einblick in das alte Wien.

„Wienerisches bew√§hrtes Kochbuch – Ignaz Gartler “ 38 verschiedene Auflagen, Erstauflage 1749

Katharina Schreder f√ľhrt in ihrem Kochbuch (1851) ein Rezept f√ľr Eierspeise mit Schnecken an. Auch Schneckeneier waren eine beliebte kleine Wirtshausspeise: Hartgekochte Eier wurden in der Mitte geteilt, der Dotter herausgenommen, die Ausnehmung mit einer gekochten Schnecke gef√ľllt und mit dem pikant abger√ľhrten Dotter bedeckt.

Schnecken gehörten nicht zum Armenessen, sondern standen in allen Gesellschaftsschichten auf der Tafel.

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In der Pfanne unter Zugabe von einem Esslöffel Wasser erhitzen und in zwei vorgewärmten Tassen mit etwas Weißbrot als Vorspeise genießen. Ebenso als Hauptspeise sind unsere Produkte wie das Schneckenragout und das Erdäpfelgulasch zu empfehlen. Als Serviervorschlag empfehlen wir hier zum Wiener Schnecken Ragout Semmelknödel oder Serviettenknödel.

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